Sommerausstellung im Atelierfenster und im Atelierhaus G2

Viele Aspekte menschlichen Daseins verleihen dem See große Anziehungskraft. Gerade auch Malerinnen und Maler lassen sich anregen, den Reizen und Geheimnissen des Sees nachzuspüren:
dem Ufer als Grenze einer unbeschreitbaren Region in der Landschaft
dem See mit der sich ausbreitenden Weite und Tiefe
dem spiegelnden Licht verschiedener Tageszeiten
dem Treiben der Fischer in ihren Booten
dem Badespaß im Sommer
dem Wellentosen des Sturms
dem Wolkenbild im Spiegel des Wassers
…

Die Bilder einiger regionaler Kunstschaffender lassen ahnen, wie vielfältig ein See zur Projektionsfläche für Lebenslust, Freude, Sehnsucht, Einsamkeit, Stille und Vielem mehr werden kann. Zwischen touristischem Massenbetrieb „An der Schiffslende“ (Ernst Haas, 2008), den in einsamer Bucht „Badenden“ (Franz.-S. Gebhardt-Westerbuchberg, um 1955) und dem stillen „Chiemsee am Morgen“ (Hans-Herbert Hartwieg, um 2005) zeigt die kleine Ausstellung den See als kostbare Kraftquelle für Leib und Seele.
c.lewerentz

