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V I T A
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83224 Staudach-Egerndach
Bergener Str.42, Tel. 08641/3988
Mail: carsten@lewerentz.de
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| 1959 |
geboren
in Übersee am Chiemsee |
| 1975-78 |
Fachschule
für Holzbildhauer in Berchtesgaden |
| 1980-83 |
Weiterbildung
bei G. Rumpf und R. Szymanski |
| seit 1980 |
freiberufliche
Arbeit als Bildhauer im Atelier der Galerie Westerbuchberg |
| 1986 |
Preisträger
"Kunst und Naturschutz" Übersee
Publikation in "Begegnung mit Künstlern",
(Dreilinden-Verlag) |
| 1987 |
Bezug
des eigenen Ateliers in Staudach-Egerndach |
| 1988 |
Geburt
der Tochter Anne Franziska |
| 1989 |
Filmaufnahmen
für einen Fernsehbericht: "Ufer des Lichts - Künstler
im Chiemgau", der 1990 und 1993 vom Bayerischen Fernsehen
gesendet wurde |
| 1990 |
Geburt
des Sohnes Lukas Ferdinand |
| 1990-97 |
Kursleiter
der "Schule der Phantasie" in Traunstein |
| 1993 |
ARTS-Kulturförderpreis
Traunstein |
| 1994 |
Teilnahme
am Int. Stahlsymposion Riedersbach / Oberösterreich |
| 1995 |
Arbeitsstipendium
zur "Bildhauerbegegnung FUSCARTE" in Fusch an der
Großglocknerstraße |
| 1999 |
Gründung
des "Atelierfensters" in Staudach-Egerndach |
| seit
2001 |
Präsentation
im Internet unter www.atelierfenster.com |
| 2005 |
Katalogveröffentlichung
"HÜLLEN" |
| 2006 |
Stipendiat
der Otto Flath Stiftung, Bad Segeberg |
| 2009 |
"Künstlerportrait"
- Publikation in der Zeitschrift "Chiemgau Land und
Leute". Eintrag im Künstlerlexikon "LEX-ART"
http://www.lex-art.de/lex-art.de/sicher/l/html/lewerentz_carsten.html
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| 2010 |
Katalogveröffentlichung
"LEERSTÜCKE"
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| 2011
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Filmbericht des
Bayerischen Fernsehens über Lukas und Carsten Lewerentz innerhalb der Sendung
"Freyfahrt nach Grassau" mit Winfried Frey , gesendet am 01.05.11
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| Ausstellungen |
Übersee,
Traunstein, Fusch a.d.Gl., Staudach-Egerndach, Bad Segeberg |
| Gruppen-
ausstellungen |
Prien,
Traunstein, Wasserburg, Rosenheim, München, Linz, Riedersbach, Graz, Burghausen, Salzburg,
Szentendre/Ungarn, Trostberg, Bremen, Bayrischzell |
| Arbeiten
im öffentlichen Raum |
Grabenstätt,
Marwang, Maria-Eck, Traunstein, Bernau, Übersee, Prien,
Grassau, Hochplatte, Chieming, Aschau, Warschau |
| Mitgliedschaft |
Kunstvereine
Wasserburg, Prien/Chiemsee
- Gesellschaft der Orgelfreunde
- BK
Bundesverband Kunsthandwerk Berufsverband Handwerk Kunst
Design e.V |
| Arbeitsgebiete |
Gestaltung
freier und angewandter Plastiken, Skulpturen und von
Ornamenten, vorwiegend aus Bronze und Holz
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| Pressestimmen
- eine Auswahl seit 1981 :
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| 1981
Bewegend
ist die Sandstein-Skulptur "EWIGES WARTEN" - eine
Mutter darstellend - von Carsten Lewerentz
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| 1984
... Also: Carsten Lewerentz, der gebürtige Überseer,
versteht sein Handwerk und er schaut sich zu recht überall um
auf seinem Weg. Dass dazu auch einige Stilunsicherheiten
gehören macht das ganze nur menschlicher: Meister, die vom
Himmel gefallen sind, wirken meist flach; die Gesellen auf dem
Weg nach oben erkennt man an ihrer Passion. (H. Hain)
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| 1988
... Seine Beteiligungen in den Priener Ausstellungen haben
Aufmerksamkeit geweckt - dort wurde auch die Muttergottes, die
ich skizziert habe, gezeigt. Er wünscht, dass "sein
Zweifel an manchem Fortschritt und seine stille Freude
an Gott" an den Betrachter seiner Werke
"überfließen". Durch dieses sein Zitat aus dem
Buch "Begegnungen mit Künstlern - über die
freischaffenden Künstler im Chiemgau" rückt er mehr in
die Nähe des gotischen Kruzifix-Schnitzers aus der
Westerbuchberger Kirche als in die Barockepoche. Wegen seiner
geistigen Haltung könnte er ein moderner Fortsetzer des
Meisters sein, von dem wir keine Lebensangabe wissen, keine
Wort-Aussage kennen, aus essen Werk aber eine beglückend
tröstende Stille strömt. (G.G. Gruber)
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| 1993
... und die allzu bescheiden platzierte subtile Lukas-Figur
von Carsten Lewerentz zählen ebenso zu den Pluspunkten der
sehenswerten Ausstellung.
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| 1994
...Überrascht ist man auch von Carsten Lewerentz´ Beiträgen
- labil uns leicht verspielt ermöglichen seine Figuren
"Theaterchen" und "Weg" gedanklich eigenes
Zutun aus der Situation heraus, kein "gefrorenes
Theater" in Form der Plastik, sondern der Phantasie des
Betrachters ausgelieferte, liebenswerte Objekte. (P. Kerth)
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| 1997
...Von gutem Rang waren die Plastiken. Im Bild - Gedächtnis
blieben die Arbeiten von Christine Stadler, Hannes Stellner,
Walter Wohrizek und vor allem von Carsten Lewerentz. Man muß
dessen gestalterischen Weg nicht mitgehen. Seine
Holzskulpturen bleiben bewundernswert. (Dr. Ch. Bauer)
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| 2002
...Carsten Lewerentz ist zwar der jüngste in der Gilde,
aber sein Oevre manifestiert ebenfalls Reife, ja eine Art
früh erworbene Vollendung. Hier gilt es im Wortsinn:
"last not least". Spöttisch ragt "IDOL"
in die Höhe. Die Lindenholzskulptur, sorgfältig gefaltete
Jeans auf einem weiblichen Torso, bietet ein bestauntes,
hinreißendes Beispiel für "Trompe-l`oeil" in der
Plastik. Die Verblüffung der Betrachter (und Begreifer) ist
garantiert, ohne dass der Illusionismus sich überspitzt und
selbst zweckhaft wird. Meisterhaft vergegenwärtigt die
Skulptur des "Engels" den Bringer der Botschaft. Als
Repräsentant einer wie auch immer zu denkenden Transzendenz
strahlt er Frieden, vielleicht Heil aus. Sehr beeindruckend
fand ich die rätselhafte Terrakotta "KELCH"
und den lesenden am "Kleinen Fenster", fast eine
monastische Idylle im Studierkämmerchen. (Dr. Ch. Bauer)
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| 2003
...Sehenswert sind auch die Skulpturen, z.B. das
überraschende, tiefgründige "MUTTERMAL" aus
Lindenholz von Carsten Lewerentz.
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| 2004
...Sanftere Irritationen liefert Carsten Lewerentz mit seinem
niederfallenden bronzenen Kleidungsstück und der geschnitzten
Hose. Das weiche Fließen der "Stoffe", die
Zufallsaufnahme, widerspricht dem beständigen Material
seltsamerweise nicht. (F. Oliv)
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| 2005
...Der Künstler erweist sich als ein subtiler Beobachter, der
noch dazu sein Handwerk beherrscht. So sind z.B. seine in Holz
geschnitzten Skulpturen, die sich mit den Hüllen des
Menschen, seiner Kleidung, seinem Schutz, seiner Verwandlung,
seiner zweiten Haut, seinem Sich-Zeigen und Sich-Verbergen,
seiner Grenzlinie zum Außen einerseits und zur Nacktheit
andererseits beschäftigen, vielschichtige, faltige,
geschmeidige Objekte mit einer überaus einprägsamen
Sinnlichkeit. (C. Harnisch)
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| 2007
... Er entlockt dem Holz ausdrucksstarke Bildwerke, welche die
Struktur des Werkstoffs immer durchscheinen lassen. Der
Übergang von der Auseinandersetzung mit der menschlichen
Gestalt und ihre erkennbare Ausformung hin zur Darstellung
menschlicher Kleidungsstücke erscheint nicht mehr als Bruch.
Wenn er sich auf die "Hüllen" konzentriert, geht er
einen neuen Weg, um das Wesen einer Persönlichkeit zu
erfassen. Die abgelegte Kleidung steht für die Person, die
sie getragen hat, spiegelt ihr Erscheinungsbild wieder wie die
Hüllen, die von ausgeschlüpften Libellenlarven
zurückbleiben, an einen anderen Seinszustand erinnern. An
Kleidungsstücken manifestieren sich Lebensanschauungen, sie
markieren die Grenzlinie zwischen dem äußeren
Erscheinungsbild und dem Inneren eines Menschen. Besonders
subtil erfassen die Abbildungen weiblicher Dessous menschliche
Seinsweisen, verweisen auf das fragile Beziehungsgeflecht
zwischen den Geschlechtern und lassen dem Betrachter Raum für
seine Vorstellungswelt. ( Dr. I. Graichen)
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| 2009
Der Bildhauer Carsten Lewerentz verwandelt mit technischer
Virtuosität "echtes Leben in stilles Leben" - nicht
die Person steht bei ihm auf dem Sockel, sondern die von ihr
abgelegte Kleidung. ( J. Schiff)
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| 2009
...Unbestrittener Höhepunkt der Präsentation ist die
Studioausstellung im großen Saal der Priener Galerie im alten
Rathaus, die diesmal dem Bildhauer Carsten Lewerentz gewidmet
ist. ... Abseits vom üblichen Kunstbetrieb hat Lewerentz
einen ganz eigenen Kunststil entwickelt, der sich durch
handwerkliche Meisterschaft, realistische Genauigkeit und
subtile Ausdruckskraft auszeichnet. (Ch. Giesen)
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| 2009
...Das große Thema des Künstlers ist die Kleidung. Sie steht
für das Vorhandensein des Menschen. Sie zeigt seine
Anwesenheit, seine Abwesenheit, seine Ordnung und Unordnung,
seine Beziehungen, Triebe, Sehnsüchte. ( R. Feichtner)
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